Vitamin E

Vitamin E

Neben Lebensmitteln wird Vitamin E auch Kosmetika (Sonnenschutzmitteln) und Anstrichmitteln zugesetzt. Bei Kondomen soll eine Vitamin-E-Beschichtung u. a. die Reißfestigkeit erhöhen.

Vitamin E wird in der Hautpflegeindustrie häufig als Wirkstoff gegen die Hautalterung eingesetzt. Da es wesentlich am Zellwachstum beteiligt ist, somit also der Hautstraffung bzw. der Reduzierung von Falten dienen soll, bezeichnet man es hier auch als das Anti-Age-Vitamin.

Nicht nur seine Auswirkungen auf die Hautoberflächenstruktur macht es zu einem Wirkstoff in der Pflegeindustrie, sondern auch seine Fähigkeit, die Wundheilung zu unterstützen. Medizinische Salben enthalten daher ebenfalls häufig Vitamin E.




Mangelerscheinungen beim Menschen sind heutzutage in Europa sehr selten, da Tocopherol sehr gut in der Leber und im Fettgewebe gespeichert werden kann. Nachgewiesene Mangelerscheinungen treten meist nur im Zusammenhang mit Krankheiten auf, bei denen gleichzeitig die Aufnahme von Fetten gestört ist.

Eine fast fettfreie Vitamin-E-Quelle ist Moringa, der sog. Meerrettichbaum, dem geradezu Wunderwirkungen nachgesagt werden. Ob wundersam oder nicht, fest steht, dass sein Vitamin-E-Gehalt in jedem Fall interessant ist.

Das Nonplusultra in Sachen gesunder Vitamin-E-reicher Lebensmittel sind Nüsse und Samen. Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Haselnüsse und vor allem die Mandel. Auch Olivenöl ist noch ein guter Vitamin-E-Lieferant und eignet sich für kalte wie für warme Speisen. Zum Braten verwenden Sie biologisches Kokosöl. Es enthält zwar nur einen Bruchteil des sog. Alpha-Tocopherols, dafür enorm grosse Mengen der 40-fach stärkeren Tocotrienole.

Vitamin E ist nicht einfach nur ein einzelner Stoff, sondern bezeichnet eine ganze Familie kraftvoller Antioxidantien. Dazu gehören z. B. die Tocopherole und die Tocotrienole.

In manchen Fällen aber wird Vitamin E in therapeutischen Dosen eingesetzt, die man allein mit der Ernährung gar nicht zu sich nehmen kann wie z. B. bei der Makuladegeneration.