Vitamin B6

Vitamin B6

Nervensystem und Immunabwehr profitieren von Vitamin B6. Auch die Bildung von Hämoglobin, des roten Blutfarbstoffs, wird mit Hilfe des B-Vitamins reguliert. Aus Vitamin B6 kann der Körper außerdem bestimmte Coenzyme herstellen, die wichtige Bestandteile von Enzymen. Das rote, zarte Fleisch des Thunfischs liefert reichlich Vitamn B6. Sie können den flinken Flitzer aus dem Meer sowohl roh als Tatar oder Sushi oder scharf gebraten als Steak oder im Salat genießen.

Beim Kochen oder Braten kann bis zu einem Drittel des wasserlöslichen Vitamin-B6 verloren gehen. Dünsten, Dämpfen oder kurzes Blanchieren tun dem Gemüse daher besonders gut. Bei der Lagerung sollten Sie Hitze und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, so gehen Ihnen die Vitamine nicht flöten.

Da so viele Lebensmittel Vitamin B6 enthalten, ist es im Normalfall nicht nötig, seinen Bedarf zusätzlich mit Präparaten aufzustocken. Es sei denn, man gehört zu den oben genannten Risikogruppen und/oder bekommt die Anweisung vom Arzt (zum Beispiel aufgrund zu hoher Homocystein-Werte).




Es gibt aber einen Weg aus dieser Misere. Einige Studien belegen, dass mit der Zugabe von zusätzlichem Vitamin B6, Folsäure und B12 die Homocystein-Werte um circa 30 Prozent sinken lässt. Damit kann gleichzeitig auch das Herzinfarktrisiko erheblich gesenkt werden. Beim Schlaganfall soll sich das Risiko bei Älteren sogar auf 21 Prozent reduziert haben.

Fehlt Vitamin B6, kann Ihr Körper Eiweißstrukturen nur unzulänglich auf- und abbauen. Als Erstes leidet Ihr Gemüt unter diesem Mangel Sie haben schlechte Laune. Hintergrund ist, dass Ihre Serotoninproduktion und damit die sogenannten Glückshormone oder Schmetterlinge im Bauch am stärksten unter dem Mangel leiden. Denn Vitamin B6 ist am Aufbau der chemischen Botenstoffe der Nervenzellen (Neurotransmitter) beteiligt.

Wussten Sie, dass durch die Einnahme der Pille Ihr Vitamin-B6-Gehalt im Blut nochmals gesenkt wird? Und zwar um 20 Prozent. Das ist dann oftmals der Grund für Ihre emotionalen Ein- oder Ausbrüche. Man spricht dann auch von einer sogenannten Pillen-Depression.